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  V E N E Z I A


Venedig ist ein gastfreundlicher Salon, in dem man in gemütlichen Cafes plaudern, in Traumhotels übernachten, typische Gerichte der kulinarischen Tradition Venetiens in charakteristischen Restaurants kosten und nicht zuletzt in Luxusboutiquen shoppen kann.

Venedig ist die Wiege der Meisterwerke architektonischer Baukunst: die Basilika San Marco, der Dogenpalast, das Theater La Fenice und die Kirchen; jede einzelne Gasse erscheint aus den Pinselstrichen eines berühmten Malers entstanden zu sein.

Venedig heisst Kultur und Kunstausstellungen: von der antiken bis zur zeitgenössischen Kunst, die in den Museen und in den Sonderausstellungen zu Spezialanlässen zu sehen ist.

Venedig ist ein Gewirr von Kanälen: der Canal Grande ist ein eindrucksvoller Wasserweg, von dem man die grossartigen Paläste vom Schiff aus bewundern kann ebenso wie von der Rialtobrücke, die 1588 in diesem lebendigen Stadtviertel errichtet wurde.

Venedig steht auch für “bàcariö, charakteristische Wirtshäuser, in denen seit Casanovas Zeiten die Gläser erhoben werden, und wo man die typischen venezianischen Vorspeisen “cichetiö probieren kann.

Venedig bedeutet auch auserlesene Handwerkskunst: Sie können hier wertvolle Stoffe aus Brokat, einzigartige Gläser und Vasen, die historischen venezianischen Masken aus Holz oder Glas, Mosaikbilder, Marmorpapier kaufen; in den verwinkelten Gassen können Sie Meister der Kunsthandwerks beobachten, die alte Bilderrahmen vergolden oder antike Möbeln restaurieren.

Venedig ist auch die Stadt aus Tausend und einer Nacht: der Mond, der sich im Wasser spiegelt, die goldenen Lichter der Paläste, das grosse Fest des Karnevals und die romantischen Gondelfahrten auf den Kanälen, all dies sind Momente wahrer Magie.

Venedig erweckt Poesie: in Erinnerung an grosse Persönlichkeiten der Vergangenheit und märchenhafte Bilder aus dem Orient spüren Sie eine Atmosphäre reich an Literatur und Geschichte.

Venedig ist einfach Venedig: eine Stadt, in der man sich gerne verläuft, um neue Winkel, wunderschöne Paläste, unbekannte Plätze, grüne Gärten, farbenfrohe Märkte zu entdecken.
Venedig ist bezaubernd bei Sonne, mysteriös bei Nebel, eindrucksvoll bei Regen, authentisch und arbeitsam am frühen Morgen und still und zurückhaltend am Abend.
Zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tageszeit bietet ein Besuch in Venedig immer ein ausserordentliches, einmaliges Erlebnis.

Umgebung


Besuchen Sie die Inseln der Lagune von Venedig, reich an Geschichte und faszinierender Landschaft.
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Burano zeichnet sich durch seine bunten Häuser und die Spitzenkunst aus, die auf das XVI. Jahrhundert zurückzuführen ist und heute noch in der Schule für Spitzenkunst und in den antiken Beispielen im Museum bewundert werden kann.
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Murano ist für seine Glasbläserkunst berühmt, die ihren Ursprung im Jahre 1291 hat: Sie können die Verarbeitung von Glas und eine wertvolle Kollektion im Glasmuseum von Palazzo Giustinian sehen.
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Torcello ist ein ruhiger Ort, fast unbewohnt, und hat in einer byzantinischen Kathedrale (Baujahr 1008) sein Wahrzeichen.
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Der Lido von Venedig ist der Strand der Venezianer und der ideale Schauplatz, in dem jedes Jahr im September das Filmfestival stattfindet, das Stars aus aller Welt anreisen lässt und hochwertige Filme zeigt.

So erreichen Sie Venedig


Bundesstrasse: im Auto folgen Sie von Bibione den Schildern nach Jesolo bis nach Punta Sabbioni, wo die Linienschiffe der
ACTV nach Venedig abfahren.

Autobahn: Sie können die Autobahn A4 in Richtung Venedig von Latisana oder Portogruaro aus erreichen; Autobahnausfahrt Mestre Est – Favorita – und dann, den Schildern Venezia folgend, erreichen Sie Piazzale Roma, wo Sie Parkhäuser finden.

Zug: direkte Zugverbindung nach Venedig von den Bahnhöfen Latisana oder Portogruaro.

 

 

 

 

 

 

T R E V I S O

Treviso ist eine Stadt von grosser Vielfältigkeit: historisch, auf Grund bedeutender Ereignisse in der Vergangenheit; modern, wegen seiner vielen Treffpunkte für junge Leute; gastfreudnlich, wegen des herzlichen Charakters seiner Einwohner; kunstbewusst, wegen seiner Ausstellungen internationalen Rufes und antik, wegen seiner historischen Gebäude.

Innerhalb der Stadtmauer aus dem XVI. Jahrhundert befinden sich wertvolle Kunstschätze, begonnen mit der Piazza dei Signori, die das Herz, das soziale und politische Zentrum des Lebens in Treviso seit jeher darstellt. Umgeben von den Kirchen San Nicolò aus dem XIV. Jahrhundert und Beispiel der italienischen Gotik, San Francesco (wo Pietro Alighieri, ein Sohn Dantes und eine Tochter von Petrarca begraben sind), dem Dom mit einem Altarbild von Tiziano, Santa Maria Maggiore und schliesslich von einem Palais aus dem XIV. Jahrhundert, auch Palazzo della Ragione genannt (im Mittelalter tagte hier das Gericht) und auf dessem antiken Turm aus dem Jahre 1265 noch heute die Uhr den Rythmus des Stadtlebens skandiert.
Der Dom, im neoklassischen Stil erbaut und dem San Pietro geweiht, beherbergt die Annunciazione von Tiziano und Fresken des Pordenone.
Daneben erhebt sich auf einem original romanischen Fundament eine wertvolle Taufkirche aus dem XI.-XII. Jahrhundert mit Fresken von Gentile da Fabriano in einer Altarnische.

Das Stadtmuseum Luigi Bailo gliedert sich in drei Abteilungen: die erste ist der Archeologie gewidmet mit aus dem Umfeld stammenden Funden römischer und vorrömischer Zeit; die zweite enthält eine Bildergalerie mit Meisterwerken der venetianischen Malerei, u.a. Werke von Bellini, Lotto, Tiziano und Tiepolo; schliesslich die dritte, eine Galerie der modernen Kunst mit Zeugnissen von Ende des XIX.
Jahrhunderts bis Mitte des XX. Jahrhunderts.

Durch Treviso fliesst der Fluss Sile, aussergewöhnlich mit seinem frischen und klaren Wasser. Still umschlingt er in einer kristallklaren Umarmung die Stadt.

In Treviso ist auch die hohe Kunst der Küche zu Hause: berühmt vor allem für seinen roten radicchio, leicht bitter im Geschmack, herrvorragend als Salat oder vom Grill, in Risottos oder in delikaten Aufläufen.

In Treviso macht es auch Spass in Kneipen und Wirtshäuser einzukehren, typische Orte wo man “un’ombraö (ein Glass) mit Prosecco oder Cartizze, leichten Weissweinen aus dem nah gelegenen Weinbergen trinken kann, und ebenso typische Gerichte der lokalen Küche wie Bohnensuppe, Kutteln, Stockfisch und Fleischwurst kosten kann.

Leichtigkeit und Sinnlichkeit liegen in der Luft, auf Grund der fröhlichen und herzlichen Art der Einwohner und der erholsamen Ruhe seiner Strassen, die wertvolle Denkmäler beherbergen, Symbole einer glanzvollen Vergangenheit.

Umgebung


Sie dürfen nicht versäumen, die traumhaften venetianischen Villen auf der Strasse des Terraglio zu besichtigen, eingebettet in der Landschaft zwischen suggestiven Wäldern von jahrhundertealten Bäumen und Kilometern von blühenden, weissen Kallablumen.
Die Besitzer der Villen freuen sich, Sie empfangen und auf der Entdeckungsreise dieser Schätze begleiten zu dürfen.

Zwei Tips:
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Villa Giustiniani in Roncade: ein von mächtigen Mauern umschlossener, majestätischer Palast mit einem weitläufigen Park.
- Villa Albrizzi in S. Trovaso: Muse berühmter Künstler des XIX. Jahrhunderts, die dort Gäste waren, wie Ugo Foscolo, I. Pindemonte, V. Monti und A. Canova.

 

P A D O V A

 Padua ist ein Kunstjuwel, das in sich Kunst und Vergnügen vereint.

Das Bummeln in seinen Strassen ist eine Quelle unendlicher Wunder: die
Basilika des Heiligen Antonio (Schutzheilger der Stadt), die Cappella degli Scrovegni mit ihren wertvollen Fresken von Giotto, die Museen, die antiken Kirchen und nicht zuletzt die suggestiven Plätze, alles Orte, die man unbedingt besichtigen sollte.

Die Naturliebhaber sollten einen Besuch im botanischen Garten nicht versäumen. Dieser Garten enstand 1585 und beherbergt seltene und antike Pflanzen. Ein Beispiel dafür ist die Palme des Heiligen Petrus, die genau aus dem Jahre 1585 stammt.

Einen Hauch antiker Kunst spürt man im archeologischen Museum, in dem Funde aus der vorrömischen und römischen Epoche, eine Reihe von paleovenetischen Stelen und ägyptische Kunstschätze aufbewahrt sind, und ebenso im römischen Amphitheater, einst Schauplatz der Gladiatorenspiele und während des Mittelalters fast gänzlich zerstört, um die Baumaterialien anders zu verwenden.
Einen Überblick über die venetische Malerei gewinnen Sie in den wertvollen Gemälden im Museum für moderne und mittelalterliche Kunst: das Kreuz von Giotto aus dem XIV. Jahrhundert, die Gemälde von Tintoretto und die Malerei von Tiepolo, um nur einige der einzigartigen Meisterwerke zu nennen.

Der "Salon" Paduas ist für seine Einwohner der Palazzo della Ragione, so genannt, weil das erste Stockwerk aus nur einem einzigen, grossen Saal besteht: 1218 errichtet, beherbergt er im Inneren einen spät-gotischen Freskenzyklus, der auf einem ursprünglchen Fresko Giottos gemalt wurde, das in einem Brand 1420 zerstört wurde. Vom Palast blickt man auf Piazza delle Erbe e della Frutta (Obst und Gemüsemarktplatz), wo täglich der traditionelle Markt abgehalten wird.

Padua ist eine moderne und lebendige Stadt mit Geschäften und interessanten Treffpunkten: Zielort vieler, junger Leute aus ganz Italien und dem Ausland wegen seiner antiken Universität aus dem XIII. Jahrhundert, an der berühmte Persönlichkeiten wie Kopernikus und Galileo Galilei (dessen Katheder noch heute erhalten ist) unterrichteten.

In Padua sollte man nicht auf einen Spaziergang im Prato della Valle verzichten – einem grossen Platz mit Gartenstruktur, in dem 78 Statuen rund um einen Kanal mit fliessendem Wasser aufgestellt sind, die vom Ruhm dieser Stadt erzählen. Ebenso sollte man nicht versäumen, einen Kaffee im historischen Caffè Pedrocchi - "dem Cafe ohne Türen" – zu trinken, auch heute noch eines der wichtigsten Treff- und Unterhaltungspunkte der Stadt.

Zum Vergnügen der Kinder gibt es den Disneystore, wo die berühmten Figuren aus den Zeichentrickfilmen - Lieblinge nicht nur der Kleinen - auf Sie warten.

Umgebung


Nutzen Sie die Gelegenheit im Auto oder Schiff, die venetischen Villen zwischen Padua und Venedig zu besichtigen, eine Route dem Fluss Brenta entlang reich an Kunst- und Naturschätzen.
Die Villen, Adelswohnsitze von berühmten Architekten erbaut, sind von Frühjahr bis zum Herbst geöffnet.
Die wichtigsten sind: die Villa Malcontenta, ein Werk von Palladio aus dem Jahre 1556, die Villa Pisani, ein kleines Versailles und einst im Besitz von Napoleon und die Villa Foscarini Rossi aus dem XVI. Jahrhundert, die sowohl eine Kollektion moderner Kunst als auch ein Schuhmuseum von Designern der Haute Couture enthält.

Eine Erwähnung verdient auch das Haus Petrarcas in Arquà in den Euganeischen Hügeln, wo von 1370 bis 1374 der berühmte Dichter Francesco Petrarca gelebt hat: in dem Haus hat man den wundersamen Eindruck, die Atmosphäre des XIV. Jahrhunderts zu erleben und den Geist des grossen Dichters zu spüren.

So erreichen Sie Padua


Autobahn: von Bibione aus fahren Sie in Latisana oder Portogruaro auf die Autobahn A4 in Richtung Venedig; nach der Mautstelle von Mestre folgen sie den Hinweisschildern Padova: empfohlene Ausfahrt Padova est.

Zug: steigen Sie in Latisana oder Portogruaro in den Zug nach Venedig, und steigen Sie in Mestre in den Zug nach Padua um.

 

V i l l a   M a n i n

eine Traumkulisse


Villa Manin ist ein wahres, architektonisches Schmuckstück,das in Passariano, einer Fraktion von Codroipo, liegt. Sie wurde 1650 auf Wunsch von Ludovico Manin, dem letzten Dogen von Venedig, errichtet. Dieser fürstliche Komplex bietet ein einmaliges Schauspiel: der imposante, dreistöckige Zentralkörper ist von einer Struktur von Säulengängen umrahmt: zwei seitlichen und einem halbkreisförmigen.
Der Sommersitz der Familie Manin war einst der ideale Rahmen für prunkvolle Feste: die wunderschönen, mit Fresken von Dorini versehenen Säle im Erdgeschoss waren das Zentrum dieser geselligen Abende: die Wände wurden zu wahren, barocken Theaterkulissen, um Landschaften vorzutäuschen und die Gäste zu unterhalten.
An warmen Sommerabenden konnten die Gäste im wunderschönen Park mit seinen jahrhundertalten Bäumen auf Wegen mit unzähligen Ausblicken, esotischen Pflanzen und frischem Wasser der Brunnen und Teiche spazierengehen und dabei die mythologischen Statuen und die gewaltigen Tore der Einfriedigungsmauer bewundern.
All dieser Glanz geriet in Vergessenheit, als in dieser Villa, wo der venezianische Adel seine Feste abhielt, sein Ende beschlossen wurde: Napoleon wartete in den Räumen dieses Palastes auf den Sieg über die Republik Venedig, der am 17. Oktober 1797 erreicht wurde. Gerade hier, in diesen Räumen, wurde mit der Unterzeichung des Friedensvertrages von Campoformido Friaul und ein grosser Teil Venetiens an Österreich abgetreten.
Seither ist die Villa Schauplatz wechselnder Ereignisse: seines wertvollen Mobiliars beraubt (nur wenige Einzelstücke blieben erhalten) und Objekt von Familienstreitigkeiten, zeigt sie sich heute den Besuchern, dank der Eingriffe des Vereins Ville Venete und der Region Friaul Julisch Venetien, erneut im alten Glanz.
Den triumphalen Einzug Napoleons können wir uns vorstellen, wenn wir auf der Napoleonica entlangfahren, der Strasse, die von ihm erbaut wurde, um Palmanova mit Villa Manin zu verbinden und die wir noch heute benutzen, um die Villa zu besichtigen, die das ganze Jahr über bedeutende Veranstaltungen wie Antiquitätenausstellungen, Theater, Konzerte, Kongresse, Kunstausstellungen internationalen Rufes und ausserdem eine Schule für Restaurierung beherbergt.
Nach einem Besuch der Räume geniesst man es wie einst, in dem grossartigen Park (19 Hkt) spazieren zu gehen. In ihm mischen sich der originale, barocke Stil mit den Einflüssen der Romantik auf Grund der späteren Eingriffe zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert, als die ganze Villa restauriert wurde.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Kapelle mit achteckigem Grundriss und die am Ende des linken Säulenganges liegt. Einzige Kirche des Dorfes: hier besuchte die Familie Manin die Messe und hier finden sich Werke von Giuseppe Torretti, einem venezianischen Bildhauer aus dem XVIII Jahrhundert und Lehrmeister Canovas.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite:
www.villamanin.com

 

U D I N E

Udine ist eine ruhige Stadt und ein blühendes Handelszentrum mit Luxusgeschäften und eleganten Schaufensterauslagen, ganz besonders im Bereich der Via Rialto.
Piazza Libertà ist das Herz von Udine, in dem sich die wichtigsten Baudenkmäler der Stadt befinden: die Loggia del Lionello, im Jahre 1484 gebaut und mit ihren weiss-rosa Farbtönen ein wunderbares Beispiel der venezianischen Gotik; die Freiheitsstatue ist ein Geschenk Kaiser Franz I. anlässlich des Friedensvertrags von Campoformido und die zwei Mohren aus dem Jahre 1850 schlagen die Stunden auf dem Uhrturm.
Von der Piazza Libertà, durch die mit Fresken bemalten Arkaden, steigt man auf einen Hügel, von wo, einer Legende nach, Attila auf das brennende Aquileia blickte. Hier erhebt sich das Schloss, ein eleganter Palast aus der Renaissance, entstanden von 1517-1595 und eingebettet im Grün der Hecken und Kletterpflanzen: es steht an Stelle des im Jahre 1522 vom Brand zerstörten.
Von Via Mercatovecchio, mit seinen Geschäften und Cafes unter den charakteristischen Arkaden, gelangen wir auf die Piazza Matteotti - San Giacomo. Hier finden wichtige Veranstaltungen statt, wie: der Antiquitätenmarkt an jedem ersten Sonntag des Monats und Friuli Doc im Oktober, ein internationales Fest mit typischen Produkten aus der Region; das sollten Sie einfach nicht versäumen.
Ein interessanter Rundgang ist der auf den Spuren der Malerei von Giambattista Tiepolo: zunächst der Dom, ein imposantes Bauwerk dessen ältester Teil aus dem Jahre 1335 stammt und in dessem barocken Innenraum wertvolle Werke des Malers aufbewahrt sind; dann das nahegelegene Oratorio della Purità mit dem Freskenbild L´Assunta, eines der Meisterwerke des Künstlers.
Weiter dann zum Palazzo Arcivescovile, meisterhaft von Tiepolo von 1726 bis 1728 mit Fresken ausgemalt udn letztlich der Festsalon des Parlamento della Patria del Friuli.

Umgebung


Besuchen Sie die Städtchen in der Nähe von Udine, alles sehenswerte Kleinode.
Cividale del Friuli: Sitz des ersten longobardischen Herzogtums in Italien und eingebettet in dem Tal des Natisone, einer unversehrten Naturlandschaft. Es gibt viele Zeugnisse der literarischen Kultur, darunter besonders hervorzuheben, der Tempietto Longobardo mit reichen Ausschmückungen aus dem VIII. Jahrhundert und dem Chorgestühl aus dem XV. Jahrhundert. Suggestive Veranstaltungen sind: das Ritual der Messe des Schwertes im Dom am 6. Januar, der Palio von San Donato im August und das Mittelfest im Juli. Das Wahrzeichen Cividales ist die Teufelsbrücke aus dem XV. Jahrhundert, die auf einem Felsen ruht, der der Legende nach vom Teufel selbst dorthin geschleudert wurde. Ganz in der Nähe von Cividale befindet sich der Wallfahrtsort von Castelmonte, Ziel vieler Gläubiger.
Codroipo liegt in einem DOC-Weinanbaugebiet und belebt sich im Oktrober zum Volksfest von San Simone. Südlich des Ortes gibt es einen Park mit Naturquellen, eine Zone von grossem naturalistischen Interesse. In Rivolto, nahe Codroipo, liegt die Basis der nationalen Flugstaffel
Frecce Tricolori , die einzigartige, akrobatische Flugshows liefern.
In Passariano steht die
Villa Manin, ein bedeutender Gebäudekomplex aus dem XVI. Jahrhundert: Sitz der Dogen von Venedig und im Jahre 1797 beherbergte Sie Napoleon anlässlich des Friedensvertags von Campoformido. Die Villa ist ein ganzjährig zu besichtigendes Museum mit bedeutenden Ausstellungen und von einem grossartigen Park umgeben.
Palmanova: die sternförmig angelegte Stadt wurde im XVII. Jahrhundert von der venetianischen Republik zur Verteidigung gegen die Türken gebaut und heute zum Nationaldenkmal erklärt. Es stellt ein seltenes Beispiel von Stadt-Festung dar: die Stadt hat ihre ursprüngliche, symmetrische Anlageform eines Sternes beibehalten und ist von einer dreifachen Stadtbefestigungsmauer umgeben. Die Stadt kann durch drei gewaltige Tore betreten werden, alle Strassen führen strahlenförmig in ihr Zentrum, einen grossen, sechseckigen Hauptplatz. Im Juli findet ein grosses, historisches Fest in Kostümen statt, in dem die Atmosphäre wie vor vierhundert Jahren wieder ins Leben gerufen wird.